Der Kirchengemeinderat Prerow

Folgende Mitglieder wurden in den Kirchengemeinderat gewählt bzw. berufen:

Hinrich Joost Bärwald, Assessor des Forstdienstes, aus Born

Christiane Dillwitz, Bauingenieurin, aus Born

Prof. Dr. Wolfgang Dutz, Arzt, aus Ahrenshoop

Peter Eidam, Mitarbeiter der Kirchengemeinde, aus Born

Jörn Michaelis, Baumaschinist, aus Born

Ines Voß, Krankenschwester, aus Prerow

Andreas Wegscheider, Einzelhändler, aus Ahrenshoop

Ivonne Weiss-Müller, Krankenschwester, aus Prerow

Heidrun Winter, Fußpflegerin, aus Prerow

Mit Pastor Reinhard Witte bilden sie den neuen Kirchengemeinderat.

Prof. Dutz wurde in der Sitzung am 1. Dezember in den KGR berufen.

Einführung der Mitglieder des Kirchengemeinderates am 2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2016, im Gemeindegottesdienst in der Seemannskirche Prerow um 10.30 Uhr. (Ausweichtermin für die Mitglieder, die am 2. Weihnachstag verhindert sind: 4. Advent, 18. Dezember, 10.30 Uhr im Gottesdienst im Kantorhaus Prerow)

Konstituierende Sitzung am 5. Januar 2017, um 19.00 Uhr, im Kantorhaus Prerow.

 

 

Kurkantoren / Kurpastoren

Kurkantor/In 2016

Karsten Voigt aus Meißen; 3.01. - 10.01.

Karsten Voigt aus Meißen; 28.03. – 03.04.

Georg Dieterich aus Potsdam; 29.04. – 16.05.

Rainer Goede aus Ansbach; 09.06. – 24.06.

Almut Schacht aus Lüneburg, 24.06. - 27.06.

Karsten Voigt aus Meißen; 03.07. – 17.07.

Matthias Wand aus Köln; 11.07. - 23.08.

Bernd Braun aus Meßstetten; 22.08. – 07.09.

Friedrich Markus Witte; 17.09. - 18.09.

Erdmute Knappe aus Berlin; 19.09. -  28.09.

Georg Dieterich aus Potsdam; 29.09. – 30.10.

Georg Dieterich aus Potsdam; 20.12. – 02.01.

Kurpfarrer/In 2016

Pastorin Ute Rokahr aus Göttingen; 07.01. - 17.01.

Präses i.R. Nikolaus Schneider aus Köln; 19.03. – 03.04.

Pastorin Ute Rokahr aus Göttingen; 03.04. – 12.04.

Sup. i. R. Bodo Wiedemann aus Celle; 07.05. - 25.05.

Pastor i.R. Uwe Michelsen aus Hamburg: 03.96. - 12.06. 

Sup. i. R. Christoph Magirius aus Chemnitz; 22.06. - 21.07.

Pastor Dr. Peter Hennig aus Lehre; 28.07. - 15.08.

Pastor Hans Jürgen Dusza aus Kamen; 28.08. - 3.08

Pastorin Ute Rokahr aus Göttingen, 31.08. - 8.09.

Pastorin Carola Timpe aus Pattensen; 07.09. - 18.09.

Pfarrer i.R. Joachim Puttkammer aus Graal-Müritz: 2.10. 

Sup. i. R. Christoph Magirius aus Chemnitz; 05.10 – 26.10.

Festprediger am 14.08.: Präses i.R. Manfred Kock aus Köln

 

Ausstellung:

Wolfgang Werth aus Berlin      Grabsteinentdeckungen                     

ab November - Februar: Fotoausstellung                                   

Dorothea Puttkammer aus Graal Müritz: Geträumte Landschaften   

ab Ostersonntag – Pfingsten:   Fotoausstellung

Stephan Guber aus Nidda – Holz-Skulpturen – ecco homo 3.0

ab Pfingsten bis Ende August

Jutta J. Börger aus Bielefeld: Fotoausstellung: Kraniche

ab September bis Mitte Oktober

 

Galerie im Kantorhaus

ab Mitte Juni bis Mitte September                                              

ÖKUMENISCHER WALDGOTTESDIENST - LOBE DEN HERRN!

Am Sonntag, am 3. Juli, fand der 26. Waldgottesdienst an der Buchhorster Maase statt. Trotz schlechter Wettervorhersagen kamen dennoch wieder viele Einheimische und Gäste zu Fuß, per Fahrrad oder mit der Kutsche zu diesem einmal im Jahr stattfindenden Gottesdienst unter Gottes freien Himmel an der wunderbaren Waldlichtung mitten im Darßwald. Besucher und Organisatoren wurden mit Sonnenschein und herrlichem Sommerwetter belohnt. Die Predigt hielt der katholische Priester Stefan Friedrichowics aus Berlin. Die Liturgie übernahm der langjährige Kurpfarrer unserer Kirchengemeinde Superintendent  i.R. Christoph Magirius aus Chemnitz. Viele Helfer standen den beiden Geistlichen zur Seite. Musikalisch leitete den Gottesdienst Kirchenmusikdirektorin Anne-Dore Baumgarten aus Wustrow. Wieder konnte ein Bläserquartett von der Hochschule für Musik und Theater aus Rostock gewonnen werden. Traditionell übernahm das Glockengeläut zu Beginn und am Ende Herr Alfred Kayserling mit seinem Jagdhorn.  

Allen war nach diesem Gottesdienst bewusst, dass diese Gottesdiensttradition nicht aufgegeben werden darf. In ganz besonderer Weise verbindet sich christliche Verantwortung zur Bewahrung der guten Schöpfung Gottes mit dem Grundanliegen des Umweltschutzes, wie dies vom Nationalparkamt vertreten und umgesetzt wird.

Dank sagen wir den vielen Menschen, die diesen Gottesdienst möglich gemacht haben. Zuletzt danken wir Gott mit den Worten des gesungenen Chorals: Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen.

Prerower Wintermarkt war ein voller Erfolg

Prerow – Der Wintermarkt vor der Seemannskirche Prerow hat sich bereits mit seiner zweiten Auflage einen festen Platz im alljährlichen Programm für Gäste und Inselbewohner zum Jahreswechsel gesichert. Das ist nicht nur die Meinung von Prerows Bürgermeister René Roloff, der sich über den regen Zuspruch des Publikums einen Tag vor der Silvesterfeier freute. Viel Beifall gab es für das Bläserquartett der Musikhochschule Rostock oder Liedermacher Peter Eidam, die bei teilweise eisigem Wind tapfer ihre mit Beifall bedachten Programme vortrugen. Die Kinderherzen eroberte nach einem Laternenumzug durch die Ostseegemeinde eine stimmungsvolle Clownerie und der Förderverein, zusammen mit der Kurverwaltung Veranstalter des fünfstündigen Markttreibens bei Feuerschein, Waffeln, Bratwurst und Glühwein, freute sich über die erzielten Einnahmen, die für die weitere Sanierung der Seemannskirchen dringend benötigt werden. Ein Dank ging auch an die Kunsthandwerker, die ihre Waren an boten und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die das Fest tatkräftig unterstützen.

Rückblick zu den Kirchenfesten

Zauberhafte bildhafte Eindrücke und Gruß- und Dankesworte der jeweiligen Vorsitzenden unserer Fördervereine finden Sie unter "Fördervereine" - Ostseebad Prerow zum 15. Seemannskirchenfest; und unter Ostseebad Ahrenshoop zum 14. Schifferkirchenfest.

25. Waldgottesdienst unter dem Freilichtdom an der Buchhorster Maase

Foto: Elke Erdmann

Landesbischof Gerhard Ulrich predigte am ehemaligen Meeresufer.

Prerow/Schwerin – Fritz Mackensen malte einst das stimmungsvolle Bild „Gottesdienst im Moor“, den der Pastor in freier Natur vor den armseligen Hütten der Gläubigen hält. Andächtig lauschen sie, um Nahrung für ihre Seele zu bekommen. Ähnlich trug es sich an der Buchhorster Maase beim Waldgottesdienst zu. Die drei Darßkirchen waren am 5. Juli geschlossen. Schilder wiesen den Weg zu dem hohen Freilichtdom, der aus Buchen gebildet ist und den Menschen an diesem heißen Sommertag Schatten und Kühle spendete. Sie kamen aus allen Himmelsrichtungen, pilgerten, fuhren mit dem Rad oder mit der Kutsche an das ehemalige Meeresufer, wo vor mehr als 6000 Jahren noch die See brandete.

Zwei Kaltblüter vom Reiterhof Kafka aus Born hatte Julia Pilz eingespannt, um den Landesbischof Gerhard Ulrich aus Schwerin zu kutschieren, im Gefolge Landesbedienstete, Superintendent i. R. Christoph Magirius aus Chemnitz und Pastor Reinhard Witte aus Prerow. Er hatte 1997 die Tradition von seinem Amtsbruder Gerhard Schneidereit übernommen. Der Theologe Gerhard Ulrich krönte mit seiner Predigt ein zweifaches Jubiläum: 25 Jahre Gottesdienst an der Buchhorster Maase und 25 Jahre Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. „Die neu gewonnene Freiheit äußert sich auch darin, dass die Zäune um das Haus weggenommen sind“, erinnerte der Landesbischof. „Hier soll der Mensch zum Staunen kommen, zum Beobachten.“ Grundlage der Predigt war der „Fischzug des Petrus“ aus Lukas 5, Verse 5 bis 11. „Es begab sich aber, da sich das Volk zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, daß er stand am See Genezareth und sah zwei Schiffe am See liegen;“ Um den Landesbischof drängten sich über 250 Gläubige. Die Fischer um Petrus hatten die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. „Versuch’s noch mal und gib nicht auf“, lautet die Botschaft in der Seegeschichte an Simon. Zugleich eine Fischergeschichte vom Aufbruch und Neubeginn. Der Landesbischof schlug eine Brücke zu dem Ort an der Waldwiese. „Wenn man sich vorstellt, dass hier die Wellen ans Ufer geschlagen haben, dann wissen wir, dass die Schöpfung nicht aufgehört hat.“ Und er sagte: „Die Natur kann nur für uns da sein, wenn wir ihre Würde anerkennen.“ Der Bibelsatz „Machet euch die Erde untertan“ stamme aus einer Zeit, als die Menschen wie Zwerge der Natur gegenüber standen. „Das war eine einzige Bedrohung.“

Er brachte ein Gleichnis zu dem reißenden Netz, das hernach die Fülle der Fische nicht tragen konnte. Und das wir die Fülle teilen mit denen, die nichts haben, mit denen die auf der Flucht sind. „Wir müssen nicht Angst haben, wenn so viele Fremde hierher kommen.“ 

„Himmel, Erde, Luft und Meer zeugen von des Schöpfers Ehr; meine Seele, singe du, bring auch jetzt dein Lob herzu“, erklang das alte Lied aus dem 17. Jahrhundert. Die Lobgesänge der Gemeinde begleitete ein Bläserquartett, Studenten der Hochschule für Musik und Theater, die ursprünglich aus Spanien, Japan, Deutschland und aus der Ukraine stammen. Geigerin Katrin Wand mit dem Organisten Matthias Wand aus Köln, Kurkantor in Prerow, lieferten zudem ein virtuoses Spiel. Statt des Glockengeläutes ertönte das Jagdhorn von Alfred Kayserling. Er spielte nach dem Segen das Signal: „Auf Wiedersehen!“ Uwe Dräger aus Unna sagte freudig: „Der Landesbischof hat eine sehr hoffnungsvolle Predigt gehalten, in der die Glaubenszuversicht zum Ausdruck kam und die Verbindung von der Natur zum Schöpfer. Er legte dar, dass Freiheit auch Verantwortung bedeutet.“ Eine Grußbotschaft in diesem Sinne überbrachte  Christoph Linke, Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte. Landesbischof Ulrich von der Nordkirche fühlt sich verantwortlich für die große Region von Helgoland in der Nordsee bis zur polnischen Grenze an der Ostsee. Er sagte augenzwinkernd: „Bei Ebbe sind wir flächenmäßig die größte Landeskirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland.“

Elke Erdmann

Predigt von Landesbischof Gerhard Ulrich (gekürzt)

25 JAHRE WALDGOTTESDIENST UND NATIONALPARK VORPOMMERSCHE BODDENLANDSCHAFT

Landesbischof Ulrich: „Gott will, dass Menschen und Natur zusammenleben“

03.07.2015 | Schwerin/Prerow. Als Aufbruch für Natur und Menschen würdigte Gerhard Ulrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), heute (5. Juli) auf dem Darß die Gründung des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft vor 25 Jahren: „Damals haben hier Menschen gesagt: Wir machen etwas anders. Wir prägen Natur nicht mehr um, wir drücken ihr nicht mehr unseren menschlichen Stempel auf.“ Dieser Entschluss zeuge auch von dem Vertrauen, „dass Mensch und Natur zusammengehören, weil Mensch und Natur beide Schöpfung sind“, so Ulrich in seiner Predigt im Waldgottesdienst an der Buchhorster Maase im Darßwaldes.

Der traditionelle Freiluftgottesdienst wurde ebenfalls vor 25 Jahren zum ersten Mal auf der Waldwiese nahe Prerow gefeiert. Beide Jubiläen beging die Evangelische Kirchengemeinde Prerow am Sonntag mit zahlreichen Gästen. Die Glückwünsche des Landes Mecklenburg Vorpommern überbrachte Christoph Linke, Leiter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte. 

Widerstand gegen den "Herrscherblick auf die Natur" 

Landesbischof Ulrich erinnerte in seiner Predigt an die wechselvolle Geschichte des Darßes. Dieser war im 19. Jahrhundert Jagdgebiet für preußische Prinzen, bevor ihn die Nationalsozialisten zum Staatsjagdgebiet erklärten, in dem der "Herrscherblick auf die Natur" dominierte. "Ein Hirsch hatte nur dann ein gewisses Lebensrecht, wenn er die ästhetischen Kriterien seines Jägers erfüllte. Der Mensch schuf den Hirsch nach seinem Bild - Schöpfung verkehrt", kritisierte der Landesbischof.

Die Machthaber in der DDR, führte Gerhard Ulrich aus, setzten diese Tradition fort. Der Darß blieb der Erlebnisraum für eine privilegierte Minderheit. Ulrich mahnte: "Wie in einem Brennglas wird hier in der Jagdgeschichte des Darßes sichtbar, wodurch große Teile unseres Umgangs mit den Tieren geprägt sind. Wir formen die Tiere nach unserem Bild und merken dabei gar nicht: Wir sind nicht der große Schöpfer."  Dagegen, so Ulrich weiter, formierte sich in der Wendezeit Widerstand, der schließlich zur Gründung des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft führte. Ähnlich wie in der biblischen Erzählung vom Fischzug des Simon Petrus' (Lukas 5, 1-11) sei auch die Entstehung des Nationalparks eine Geschichte von Vertrauen, Aufbruch und Neubeginn. "Ein Nationalpark entsteht, ein Ort der Naturbeobachtung - vielleicht auch der Andacht. Der Mensch schaut zu, bewahrt, entwickelt Ehrfurcht - möglicherweise." 

Eigenwert und Würde der Natur anerkennen 

Landesbischof Ulrich: "Gott will, dass die Natur lebt. Er will, dass Menschen und Natur zusammenleben. Wir brauchen sie und sie braucht uns. Doch die Natur kann nur für uns da sein, wenn wir sie nicht benutzen, wenn wir sie nicht als Instrument für unsere Interessen ausnutzen. Wenn wir ihren Wert, ihren Eigenwert und ihre Würde anerkennen." Nicht erst mit dem Abholzen ganzer Wälder, dem Vergiften von Gewässern oder der Vernichtung von Arten fange die Ausbeutung der Natur an, so Ulrich weiter: "Die Ausbeutung der Schöpfung fängt im Kopf an, mit der Entscheidung: Ich bin der Herr der Natur. Ich: der Herr. Du: der Knecht, der mir dient." Der Landesbischof lud zu einem neuen Miteinander zwischen Mensch und Natur, aber auch in der Gesellschaft ein: "Wir brauchen eine WillkommensKultur! Das ist es, was wir brauchen in dieser brennenden, sehnsuchtsgefüllten Welt, die hungert nach Frieden und Gewissheit. Und Gemeinde in der Nachfolge Jesu, Kirchengemeinde auf Jesu Spuren, die brauchen wir auch: die Willkommens-Kultur lebt, die sensibel wahrnimmt, wo etwas nicht stimmt, wo Menschen leiden, wo Gemeinschaft zerbricht, wo sich der Mensch von der Natur entfremdet, von der Schöpfung verabschiedet. Darum geht es Gott: dass alle teilhaben an der Fülle. Gott lädt ein, offen und unbegrenzt. Gehen müssen wir selbst."

Eine Nachricht zum Waldgottesdienst

Foto: C. und F. Burkard – Prof. Klaus Klitsch (kath.) und Pastor Reinhard Witte – Ökumenischer Waldgottesdienst 2010

Sehr geehrter Herr Pfarrer Witte,

wir danken Ihnen und Ihrem Organisationsteam sehr herzlich für den wunderbaren Waldgottesdienst am heutigen Sonntag vormittag.

Es war erhebend und besinnlich zugleich.

Wir kommen jährlich nach Prerow und richten es zeitlich gern so ein, dass wir an Ihrem Gottesdienst in der Buchhorster Maase teilnehmen können. Davon haben wir eindrucksvolle und schöne Erinnerungen,  z.B. den ökumenischen Gottesdienst vom Jahr 2010 werden wir nicht vergessen.

Haben Sie und Ihr Team nochmals Dank und bleiben Sie Gott befohlen  

Ihre

Christa und Frank Burkhard aus Leipzig

Predigt zum Pfingstsonntag im Radiogottesdienst

aus der Schifferkirche in Ahrenshoop von Pastor Reinhard Witte - hier weiterlesen »

Osterandacht an der "Hohen Düne" in Prerow

Fotos: Sabine u. Klaus Haase
17. Luciafest in der Prerower Seemannskirche gefeiert

Alle Jahre wieder

Prerow – „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“, lauten die Worte von Wilhelm Hey, zu denen Christian Reinrich Rinck 1770 die Weise schrieb. Nun bereits zum 17. Mal kam ein schwedischer Chor in die Seemannskirche zu Prerow, um an die heilige Lucia zu erinnern, die in ganz Schweden geehrt wird. An diesem Wochenende passte alles: Nikolaustag, Vollmond und Luciafest. „Wir ziehen es alle Jahre vor, weil es am 13. Dezember gefeiert wird und der Chor dann Zuhause singen möchte“, sagte Pastor Reinhard Witte zur Andacht im voll besetzten Gotteshaus. Im Altarraum leuchtete der Herrnhuter Stern, und erstmalig wurden die Kerzen auf dem von Wolfgang Schwarzer frisch restaurierten Kronleuchter entzündet.
Bereits zur Matinee gab der Chor eine Probe seines Könnens in der Borner Kirche, wo Kirchenmusikerin Charlotta Holmgren Németh  am Flügel begleitete, doch Höhepunkt war das Abendkonzert in der Seemannskirche. In die Stille hinein ertönte das Sancta Lucia, bei dem zehn Sängerinnen mit ihrer Lichterkönigin Frida Sjöström (16) und ihrem Sternsänger Holger Sjöström (13) das Kirchenschiff durchwanderten. Mit klarer fester Stimme sang er solo „Stjärnan i vinternatt“ (Stern in der Winternacht). Englisches, schwedisches und deutsches Liedgut, auswendig vorgetragen, erklang vielstimmig so rein, dass sich die Herzen der Zuhörer öffneten. Sie lauschten dem perlenden Gesang, der bei dem Lied „Gläns över sjö och strand“ (Licht über See und Strand) wie eine Welle rollte, was die Chorleiterin mit ihrem faszinierenden Dirigat unterstrich. Völlig neu ist das Lied der Komponistin Anna Cederberg-Orreteg  (Jemand hält deine Hand), das sie der hingerichteten   Märtyrerin Lucia   gewidmet hat.
Stille Nacht sang die große Gemeinde mit, während der Chor alle Strophen auf Deutsch vortrug. In den Abschlussgesang sprach Pastor Reinhard Witte den Segen. Dann brandete der Beifall los, den die Zuhörer stehend spendeten. Professorin h.c. Brigitte Traumann, Ehrenvorsitzende des Fördervereins zur Erhaltung der Seemannskirche, überbrachte auf Schwedisch Dankesworte, und Pastor Reinhard Witte überreichte Charlotta Holmgren Németh ein Gemälde der Kirche, die zur Schwedenzeit 1726 bis 1728 errichtet wurde und die der litauische Maler Saulius Kruopis in diesem Jahr auf die Leinwand brachte. Viel Holz, heiße Getränke und schwedisches Gebäck gab es am Lagerfeuer im Pfarrgarten. Emelie Ekberg (23), die älteste im Chor, glänzte im ersten Sopran. Sie ist bereits Kirchenmusikerin und studiert zurzeit Musik für das Lehramt. Sie sagte: „Der Chor hat mit Charlotta Holmgren Németh ein hohes Niveau erreicht.“

Text und Fotos: Elke Erdmann aus Wieck a. Darß

Wir, der Kirchengemeinderat, danken dem Bürgermeister René Roloff und dem Kurbetrieb Prerow für die finanzielle und organisatorische Unterstützung. Mit den guten Kollekteneinnahmen war auch in diesem Jahr dieses Luciafest möglich geworden. Unseren Dank sagen wir auch den Kliniken in Prerow und Ahrenshoop. Besonders hat uns gefreut, dass der Chor so unproblematisch in der Hertesburg aufgenommen und von dem Ehepaar und Besitzern des Hauses Christa und Peter Lüder rundum gut versorgt wurden. Ein Dankeschön an die Freiwillige Feuerwehr von Prerow, die dafür Sorge trug, dass das anschließende Lagerfeuer trotz des nasskalten Wetters entfacht werden konnte. Ohne die vielen freiwilligen Helfer und Helferinnen, die für die heißen Getränke und für das schwedische Gebäck sorgten und ausreichten, kann so ein Fest nicht gelingen. DANKE!          Pastor Reinhard Witte, Vorsitzender des KGR

Ein unvergessenes Konzert in der Seemannskirche Prerow!

Dirk Michaelis singt in Prerow Welthits in Deutsch

Zum Tag der deutschen Einheit - am Freitag - fand ein Benefizkonzert mit Dirk Michaelis statt

Dirk Michaelis singt

 

Welthits…und mehr

„Als ich fortging“ – mit diesem Liebeslied schuf der einstige Frontmann der Gruppe „Karussel“ Dirk Michaelis einen unsterblichen Hit. Er begleitet ihn auf all seinen Konzerten. Josè Carreras, Mathias Reim, Heinz-Rudolf Kunze, Die Puhdys, Rosenstolz

14. Seemannskirchenfest in Prerow

Lesen Sie dazu den Bericht unter Fördervereine - Ostseebad Prerow.

Danke - Waldgottesdienst 2014 am 13.Juli

Herzlich bedanken wir uns bei allen, die uns bei dem diesjährigen Waldgottesdienst unterstützt und geholfen haben! Es war der 24. Gottesdienst an der Buchhorster Maase. Auch diesmal konnten wir in ökumenischer Gemeinschaft Gott loben und preisen.

Die Predigt hielt Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Liturgen waren Kurprediger Christoph Magirius. Diakon Jürgen Seidel und Pastor Reinhard Witte.

Viele Gemeindeglieder waren als Lektoren und Gottesdiensthelfer tätig.

Dank auch an den Bläserchor aus Bremerhagen, Herrn Kirchenmusiker Matthias Wand, Herrm Alfred Kayserling, FA Plotka für den Transport der Stühle, der Kurverwaltung Prerow, Friedrich Markus Witte für die Beschallung und viele andere mehr.

Nicht zuletzt Dank an die Verwaltung des Nationalparkamtes!

Mehr als 250 Besucher konnten gezählt werden. Die Kollekte für die Kinder- und Jugendarbeit des Pommerschen Kirchenkreises und zur Unkostenabdeckung des Waldgottesdienstes betrug: 812, 30 Euro.

Einige haben vom Gottesdienst Bilder gemacht. Könnten Sie vielleicht uns ein Foto für unsere Website per e-mail zur Verfügung stellen? Unsere Adresse finden Sie unter "Kontakt".

Konfirmanden Wochenende in Berlin

Gemeinsam fuhren die Konfirmanden der KG Zingst und Prerow vom 13. bis 15. Juni nach Berlin. Wir waren in der Jugendherberge Berlin – International, in der Kluckstr. untergebracht. Unvergessen bleibt der Besuch im Jüdischen Museum und der Konfirmationsgottesdienst in der Kaiser – Wilhelm- Gedächtniskirche.

 

Gedenkfeier für Frau Doris Oberländer vom 27. Mai um 20 Uhr in der Schifferkirche Ahrenshoop

Am 27. Mai vor 25 Jahren verstarb die Bildhauerin Doris Oberländer Seeberg. Sie hat mit der Gestaltung der Altarwand, der Kanzel und des Taufständers maßgeblich den Innenraum der Schifferkirche Ahrenshoop geprägt.

Die Schifferkirche war mit der Familie Seeberg, Freunden und Wegbegleitern der Künstlerin und interessierten Gemeindegliedern gut gefüllt. Die Gemeinde war mit der Anwesenheit des Bürgermeisters Hans Götze vertreten.

Der Neffe, Dr. Otto Seeberg aus Berlin, verlas Ausschnitte aus Briefen, die Frau Doris Oberländer von guten Freunden erhalten hatte. Musikalisch wurde die Feierstunde mit Orgelmusik von KMD Anne-Dore Baumgarten gestaltet. Mit einem Abendlied, dem Vaterunser und Segensbitte endete diese eindrückliche Gedenkfeier.

Gemeindeausflug 2014

Gern erinnern wir uns an unseren Gemeindeausflug am 17. Mai zurück. Bei guter Laune und herrlichem Sonnenwetter fuhren wir mit dem Reisebus zunächst nach Greifswald, um dort die Mariekirche, die "Dicke Marie",. wie sie von den Greifswaldern genannt wird, anzusehen. Doch die Kirchenwächter vergaßen uns einzutragen, und so standen wir vor verschlossenen Türen. Eine halbe Stunde haben wir hoffend gewartet, doch noch den Innenraum der Kirche zu sehen. Es war niemand da, und so gab ich meine Erklärungen zur Kirche vor der Kirche bekannt. Aber es kam doch noch anders als gedacht. Wie durch einen Zufall kam eine sehr freundliche Dame, die nichts von unserem Gemeindeausflug wusste, und schloss uns die Türen auf. Wie Prof. Wolfgang Dutz gerade auf sie zukam, bleibt wohl ein Geheimnis. Verständlicherweise war nun die Innenbesichtigung deutlich zeitlich begrenzt, denn das nächste Ausflugsziel stand mit Uhrzeit auf unserem Programm. … weiterlesen 

Jugendtreff - christliche Jugend - ab 25. März

Diakon Matthias Grimm aus Zingst ist jeden 2. und 4. Dienstag im Monat ab 18 Uhr im Lesecafé Zingst und erwartet Euch.

Er ist zu erreichen unter der E-Mail Adresse: jsmg@jesus.de

Herzlich danken wir allen Helfern!

Die Seemannskirche in Prerow ist wieder täglich geöffnet. Viele haben sich eingefunden, um nach der umfangreichen Innensanierung unser Kirchengebäude wieder in einem sauberen Zustand zu versetzen. Der Kirchengemeinderat sagt allen Helfern: DANKE!

Der neue Kirchengemeinderat!

Auf seiner konstituierenden Sitzung am Montag, 6. Januar, wurden folgende Beschlüsse gefasst.

Reinhard Witte, Pastor, Vorsitzender

Hinrich Joost Bärwald, 1. stellvertretender Vorsitzender

Prof. Dr. Wolfgang Dutz, 2. stellvertretender Vorsitzender

Drei Ausschüsse wurden gebildet:

Hauptausschuss (Finanz-, Bau- und Grundstücksangelegenheiten) Einberufer: Hinrich Joost Bärwald

Gemeindeausschuss (Öffentlichkeit, Kinder- und Jugendarbeit, Kirchenmusik, Partnergemeinde) Einberuferin: Regina Martens

Friedhofsausschuss: Einberufer: Peter Eidam

Sitzungstermin: Donnerstag, 3. April um 19.00 Uhr im Pfarrhaus Prerow.

Auszüge aus der Kirchengemeindeordnung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland:

§ 18 Mitglieder des Kirchengemeinderates

(1) Die Mitglieder des Kirchengemeinderates sind berufen, die Kirchengemeinde zu leiten. Sie sind Vorbilder der Kirchengemeinde und prägen das Bild von Kirche in der Öffentlichkeit. Sie sind deshalb verpflichtet, ihr Amt gewissenhaft auszuüben. Sie sollen am gottesdienstlichen Leben teilnehmen und sich nach ihren Kräften und Fähigkeiten in der Kirchengemeinde engagieren.

§ 19 Aufgaben des Kirchengemeinderates

Der Kirchengemeinderat trägt Sorge dafür, dass

1. das Evangelium der Schrift und dem Bekenntnis gemäß verkündigt wird;

2. diese Botschaft auf vielfältige und einladende Weise erfahrbar werden kann und im Leben der Kirchengemeinde und ihrer Glieder immer wieder neu Gestalt gewinnt;

3. die Kirchengemeinde ihren öffentlkichen Auftrag in der Gesellschaft und iihren Dienst in Diakonie, Mission und Ökumene sowie Bildung wahrnimmt;

4. der Friede in der Kirchengemeinde gewahrt und die Gemeinschaft der Kirche Jesu Christi gestärkt wird.

§ 20 Aufgaben für den Aufbau und die Gestaltung des Lebens der Kirchengemeinde

Für den Aufbau und die Gestaltung des Lebens der Kirchengemeinde hat der Kirchengemeinderat insbesondere folgende Aufgaben:

1. er ist im Rahmen der kirchlichen Ordnungen verantwortlich für die Gestaltung der Gottesdienste und liturgischen Handlungen, beschließt über die Gestaltung und Nutzung der gottesdienstlichen Räume und legt die Gottesdienstzeiten fest. Er sorgt sich um lebendigen Gottesdienst und nimmt sich der Pflege der Kirchenmusik an;

2. er sorgt dafür, dass das Evangelium allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in alters- und situatiuonsgerechten Angeboten zugänglich ist und fördert den Austausch darüber und die Gemeinschaft in Gruppen und Kreisen;

3. er sucht Gemeindeglieder dafür zu gewinnen, sich in der Kirchengemeinde zu engagieren;

4. er begleitet und unterstützt und schützt die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Pastorinnen und Pastoren in ihrem Dienst und fördert deren Zusammenarbeit;

5. er bemüht sich um finanzielle Mittel für die Arbeit der Kirchengemeinde und stärkt die Bereitschaft ihrer Mitglieder, diesen Dienst durch Spenden mitzutragen;

6. er wirkt darauf hin, dass die Kirchengemeinde sich denen zuwendet, die in besonderer Weise Nähe und Hilfe brauchen. Er sorgt dafür, dass sie die diakonischen Einrichtungen in ihrem Bereich unterstützt und hilft, weltweit Not zu lindern;

7. er stärkt die Zusammenarbeit mit anderen Kirchengemeinden und mit Diensten und Werken in einem guten Miteinander;

8. er fördert die ökumenische Gemeinschaft.

§ 28 Teilnahme an Sitzungen

1. Der Kirchengemeinderat tagt in der Regel in nicht öffentlicher Sitzung.

2. Der Kirchengemeinderat kann beschließen. ganz oder teilweise in öffentlicher Sitzung zu tagen, jedoch nicht zu Tagesordnungspunkten, bei denen überwiegende kirchliche oder persönliche Interessen dies ausschließen. Die ist insbesondere der Fall bei Personalangelegenheiten, Grundstücksgeschäften, der Vergabe von Aufträgen oder von Angelegenheiten, die die persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnisse Einzelner berühren. Beratung und Beschlussfassung über die Öffentlichkeit der Sitzungen erfolgt in nicht öffentlicher Sitzung.

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Taizèfahrt 2013

 

 

 

 

Bauvorhaben der Kirchengemeinde

Seemannskirche Prerow

2002     Kirchturmsanierung                                                          40.600,00 €

2005     Fundament- und Sockelsanierung                                    31.600,00 €                                                             Statische Sicherung der Stützen in der Kirche

2006     Sicherung und Sanierung der Kirchturmbekrönung            9.200,00 €

2007     Dacherneuerung                                                              92.400,00 €

2009     Fassadensanierung einschl. Bleiglas- und Holzfenster    95.600,00 €

2011     Einbau der dritten Glocke                                                13.500,00 €                   und Erneuerung der Läuteanlage

2012    Restaurierung des Glaskronleuchters                               12.000,00 €

2012    Neuanstrich des Tonnengewölbes                                    13.700,00 €

Restaurierung des oberen Kanzelaltars                              3.270,00 €

2014    Innensanierung der Nord- und Südseite                           78,350,00 €

2015   Innensanierung Mittelschiff                                                20.850,00 €

Weitere Bauvorhaben: Erneuerung der Innenbeleuchtung          15.000,00 €

Restauratorische Säuberung des Kanzelaltars und der Taufkapelle

 

                                                 

Fischerkirche Born

Der Fußboden im Altarbereich wurde abgeschliffen und behandelt, so auch die Bänke ausgerichtet und eingepasst. Die Westaußenseite des Kirchenschiffes erhielt einen neuen Anstrich und für die Beleuchtung des Kircheninnenraumes wurden neue Innenwandleuchten angebracht. Die Elektroanlage der Kirche wurde komplett erneuert.

Abriß des Schornsteins mit Entfernung der alten Heizungsanlage und Reparatur des Kirchendaches.

 

Schifferkirche Ahrenshoop

Mit dem Einbau der neuen Orgel von Kristian Wegscheider ist die Sanierung und behutsame Erneuerung der Schifferkirche zu einem Abschluss gekommen. Am 6. Januar 2013 wurde sie in einem feierlichen Gottesdienst in den Dienst genommen. Die bisherige Schuke-Orgel konnte an die Kirchengemeinde Gartz / Oder für die Kirche in Mescherin übergeben werden, und ebenfalls 2013 dann die Wiederherstellung der Empore auf der Westseite.

Kantorhaus Prerow

Nachdem das Haus einen kompletten Neuaußenanstrich erhielt, wurden die Ferienwohnungen auf der oberen Etage erneuert. Alle Wohnungen erhielten einen neuen Fußboden, einen Neuanstrich und neue Ausstattungsgegenstände. 

 

Pfarrscheune Prerow

Eine Holzneuverkleidung der Scheune im Ost-, Nord- und Westbereich wurde fachmännisch durch Herrn Jens Lochmann ausgeführt.

 

Pfarrwitwenhaus Prerow

Die Restaurierung unseres Pfarrwitwenhauses stellt uns als Kirchengemeinde vor eine besondere Herausforderung, da uns keine Fördermittel zur Verfügung stehen. Dieses denkmalgeschützte Haus im Pfarrgarten Prerow dient zur Unterbringung unserer Kurkantoren. Geschätzte Gesamtkosten: 140.000,00 €. Inzwischen konnte das Dach auf der Nordseite erneuert und auf der Südseite repariert werden.

 

 

Kurkantor/In 2015

Karsten Voigt aus Meißen; 6.04. - 12.04.

Matthias Wand aus Köln; 29.06. - 11.08.

Agnes von Grotthuß; 12.08. - 24.08.

Christian Collum aus Köln; 25.08. - 1.10.

anschließend KMD Georg Dieterich aus Potsdam

Kurpfarrer/In 2015

Pastorin Ute Rokahr aus Göttingen; 05.04. - 12.04.

Sup. i. R. Bodo Wiedemann aus Celle; 16.04. - 11.05.

Pastor Walter Bauch aus Lüneburg; 12.05. - 27.05.

Sup. i. R. Christoph Magirius aus Chemnitz; 23.06. - 30.07. + 06.10. - 23.10.

Pastor Dr. Peter Hennig aus Leere; 31.07. - 19.08.

Pastor Renz-Schaeffer aus Tönisvorst: 21.08. - 06.09.

 

 

Agnes von Grotthuß

aufgewachsen in dem kleinen mittelfränkischen Ort Burgbernheim nahe Rothenburg o. d. Tauber, studierte Kirchenmusik in Bayreuth und Herford. Das Studium ergänzte sie durch Meisterkurse im In- und Ausland und durch Privatstudien bei den Professoren Wolgang Zerer und Peter van Dijck an der Hochschule für Musik Hamburg. Bei einem Wrttbewerb in Bad Homburg erhielt sie eine Auszeichnung (2. Preis) durch Marie-Claire Alain.

Mit ihrer Familie lebt sie im mainfränlkischen Marktbreit bei Würzburg und ist in Uffenheim als Kirchenmusikerin tätig.

 

Matthias Wand

1960 geboren, lernte in seiner Heimatstadt Eisenach Klavier- und Orgelspiel, und studierte dann Kirchenmusik in Görlitz und Weimar. 1988 / 1989 hatte er die Stelle des Domkantors in Erfurt inne. Heute ist er als Kirchenmusiker in mehreren Kölner Gemeinden tätig. Seit 1985 ist er in den Sommerferien auch als Kurkantor auf dem Darß zu hören. Er ist verheiratet und hat 5 Kinder.

Seine Ehefrau, Katrin Wand, geb. 1963, stammt aus Berlin, studierte in Weimar, wo sie Matthias Wand kennenlernte, und seitdem regelmäßig mit ihm auftrat. Sie ist Mitglied des Wuppertaler Sinfonieorchesters. Solistische Höhepunkte waren das Brahms- Violinkonzert mit der Suhler Philharmonie, das Schwaen-Violinkonzert im Berliner Schauspielhaus und das Prokofjew-Violinkonzert mit der Jenaer Philharmonie.

 


 

Christian Collum aus Köln 

1943 in Dresden geboren, A-Examen für Kirchemusik, Kapellmeisterexamen, Aspirantur an der Leipziger Musikhochschule. Kapellmeistertätigkeit am Staatlichen Orchester Leipzig-Borna. Von 1975 bis 1980 Organsit und Pädagoge an der Universität Rostock. Kirchenmusiker in Mühlheim und Köln. Von 1983 bis 1994 Künstlerischer Leiter des Kölner Bachvereins. Mehrere Auszeichnungen, darunter 1968 Internationaler Bachpreis Leipzig. Rege Konzerttätigkeit in Europa. Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen, Musikvorträge, Orgelstudienreisen und Verlagsarbeiten. Seit der Wende wieder Konzerttätigkeit auch in Mecklenburg / Vorpommern. Ab 2010 regelmäßig Kurorganist in Prerow.

Kurprediger/In:

Pastorin Carola Timpe

Anschrift:

Corvinusplatz 1
30982 Pattensen
Telefon: 05101 12449 oder 05101 991640
E-Mail: carola.timpe@htp-tel.de

Geburtsdatum und -ort:

16.03.1959 in Hannover

 

 

 

 

Ausbildung und Berufsweg:

1979

1979-1985

1985

1986-1988

Abitur

Studium der Theologie in Göttingen

1.    Theol. Examen

 Vikariat in Schneeren und Mardorf am Steinhuder     Meer

1988

1988-1994

1994 –

2011

2012/2013

Hobbies:

 

 

 

2.    Theol. Examen

Pastorin der Kreuzkirchengemeinde in Nienburg

Pastorin der St. Lucasgemeinde in Pattensen

Klinikseelsorge-Ausbildung in Hannover

Weiterbildung in Psychoonkologie in Köln

Wandern, Lesen, Handarbeit, Opernbesuche.

Seit vielen Jahren habe ich Hunde als Haustiere. Derzeit lebt eine kleine ca.  5 Jahre alte und gut sozialisierte Mischlingsdame bei mir, die ich gerne mit auf Reisen nehme.  

 

Pastor Uwe Michelsen aus Hamburg

Uwe Michelsen ist freier Publizist, Pastor im Ehrenamt, Mitglied des Rates der EKD (2009 - 2015), Vizepräsident der Deutschen Seemannsmission, 1981 bis 2012 war er Leiter der Abteilung Religion und Kirche beim NDR-Fernsehen. 

1948 wurde er in Flensburg geboren und lebt seit 1963 in Hamburg zusammen mit seiner Ehefrau Marianne. Sie haben zwei Kinder.

 

Pfarrer Dr. Peter Hennig aus Lehre

Natürlich bin ich schon sehr gespannt auf die knapp drei Wochen in Prerow - Kurprediger war ich noch nie. Ich heiße Peter Hennig, bin vor kurzem 66. Jahre alt geworden und seit zwei Jahren im Ruhestand. Meine Frau Barbara und ich leben in einem kleinen Dorf bei Braunschweig und wir haben drei erwachsene Kinder.

Als Gemeindepfarrer habe ich in den 80er Jahren in zwei Dörfern im nördlichen Vorharz direkt an der innerdeutschen Grenze gearbeitet und die letzten sechs Jahre in Schöningen, einem kleinen Städtchen östlich von Braunschweig. Im Braunkohlentagebau bei Schöningen hat man 350.000 Jahre alte Jagdspeere gefunden - eine archälogische Sensation. Ein vor kurzem eröffnetes "Speeremuseum" soll nun Touristen in die Region bringen. 

Die längste Berufsphase habe ich in der Fort- und Weiterbildung von Pfarrern, Religionslehrern und Ehrenamtlichen (Kirchenverordneten, Lektoren, Besuchsdienstmitarbeitenden) gearbeitet. Das liegt an meinen Interessen an Psychologie und Mitarbeit im Seminar für Praktische Theologie in Bonn (Promotion über Konfirmandenelternarbeit).

Meine Frau ist Lehreri, hat aber schon früh in der Erwachsenenbildung gearbeitet. Seit zwehn Jahren ist sie selbständig. Sie berät Gemeinden und Schulen bei Veränderungsprozessen, begleitet Arbeitsteams in Kiondergärten und Hospizvereinen und egagiert sich im evangelischen Kloster Wennigsen.

Wir freuen uns auf die Zeit in Prerow - auf die Mitarbeit in der Gemeinde und die Begegnungen und Gespräche.      Peter Hennig

 

Superintendent i. R. Bodo Wiedemann aus Celle

Er wurde 1939 in Berlin geboren. Nach dem Abitur in Hannover Studium der Theologie in Göttingen und Tübingen. Von 1963 bis 1966 Vikar in Letter bei Hannover und Besuch des Predigerseminars Hildesheim. Bis 1972 war er Pastor an der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover. Bis 1977 war er Landesmännerpastor und Vorsitzender der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen. Von 1977 bis 1996 Superintendent des Kirchenkreises Celle und Pastor an der Stadtkirche. Er war Mitglied der Hannoverschen Landessynode. Bis 2004 war er Direktor des Verbandes  Evangelische Publizistik Niedersachsen Bremen mit den Arbeitsfeldern Evangelische Zeitung, Evangelischer Pressedienst, Evangelischer Rundfunk Niedersachsen u.a.. Er war langjährig tätig für die Hannoversche Landeskirche am Deutschen Evangelischen Kirchentag. Bis 2009 war er Vorsitzender der Hannoverschen Bibelgesellschaft mit dem Bibelzentrum  im Kloster Marienwerder bei Hannover. Sup. Wiedemann sagt: "In der Kirche muss zur Sprache kommen, was es heißt, im Geist Jesu an den aktuellen Problemen der Gesellschaft mitzudenken und mitzuwirken. Es muss Bezug haben zu dem, was die Menschen bewegt." Deshalb interessiert sich Wiedemann besonders auch für das Bibelzentrum in Barth und seine Konzeption im Vergleich zum Bibelzentrum in Marienwerder.

 

 

Superintendent i. R. Christoph Magirius aus Chemnitz

Er wurde am 20. Februar 1937 in Meerane geboren. Nach dem Abitur studierte er Theologie an der Martin Luther Universität in Halle. 1960 war er Vikar in Pillnitz und Dresden-Neustadt Anschließend war er Pfarrer in drei Dorfgemeinden um Leipzig. 1972 wurde er zum Studentenpfarrer in Leipzig berufen. Von 1979 bis 1990 war er Superintendent in Karl-Marx-Stadt und von 1990 bis 1999 Pfarrer der St.-Andreas-Kirchgemeinde Chemnitz-Gablenz.

Während der Wendezeit in der DDR 1989 / 1990 war er Mitorganisator des "Runden Tisches" in Karl-Marx-Stadt, der den Dialog zwischen der Bürgerrechtsbewegung und den Vertretern des Staates ermöglichte.

Am 3. Oktober 1990 ernannte die Stadt Chemnitz Christoph Magirius zum Ehrenbürger.